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Beim Hauskauf an das Finanzamt denken
Nicht nur die geläufigen Kosten (Grunderwerbsteuer, Notargebühren, ev. Gutachterkosten und Maklergebühren) fallen beim Hauskauf an, es können auch zusätzliche Steuern über die Einkommensteuer entstehen! weiterlesen...
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Aktuelles

Beim Hauskauf an das Finanzamt denken

Nicht nur die geläufigen Kosten (Grunderwerbsteuer, Notargebühren, ev. Gutachterkosten und Maklergebühren) fallen beim Hauskauf an, es können auch zusätzliche Steuern über die Einkommensteuer entstehen!

Spekulationsfrist – Wird ein Haus/ Grundstück innerhalb von 10 Jahren nach Anschaffung veräußert und es entstehen Gewinne, so sind diese steuerpflichtig.

Ausnahmen bilden Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen, die im Jahr der Veräußerung und 2 Jahre zuvor oder länger zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden.

Nachdem Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Abschreibung und Verkaufserlös miteinander verrechnet wurden und ein Gewinn entsteht, wird dieser einkommensteuerpflichtig.

Verluste aus diesen Geschäften können jedoch in der Einkommensteuer nicht mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden. Lediglich wird der Verlust vorgetragen und kann dann mit zukünftigen Gewinnen aus Spekulationsgeschäften verrechnet werden.


Neue Mietrechtsreform auf den Weg gebracht!

Neues Gesetz zur Energiewende und zum Klimaschutz sowie Verbesserung des Mieterschutzes bei Eigenbedarf und mehr Schutz der Eigentümer durch „Mietnomaden" in Aussicht .

Energetische Sanierung/ Modernisierung

Mieter können bei energetischen Sanierungen erst nach 3 Monaten Mietminderung geltend machen. Dadurch hat der Vermieter Planungssicherheit für die Umsetzung seines Vorhabens.

Der Vermieter darf jedoch, wie bei anderen Modernisierungen, weiterhin jährlich nur maximal 11% der Kosten auf die Mieter umlegen.

Contracting

Durch Contracting können Heiz- und Warmwasserkosten gespart und Energie effizienter eingesetzt werden, weil die Wärmelieferung auf einen externen, dafür spezialisierten, Anbieter übertragen wird.

Kündigungsschutz bei Eigenbedarf von Personengesellschaften

Kündigungsschutz für den Mieter bei Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen. Schutz des Mieters vor Eigenbedarfskündigungen gefestigt.

Auch wenn der Eigentümer eine Personengesellschaft ist, beträgt der Kündigungsschutz 3 Jahre.

Mehr Schutz der Wohnungseigentümer vor Mietnomaden!

Der Mieter kann vor Gericht, bei eventuellen Streitigkeiten, verpflichtet werden, eine Sicherheit (Bürgschaft, Geldhinterlegung) zu leisten, damit der Vermieter bei längeren Streitigkeiten keinen noch größeren wirtschaftlichen Schaden erleidet.

Auch wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür klopft, ein Fremder macht auf und sagt, er sei der Untermieter, erhält der Vermieter in dieser Situation bei Gericht in einem einstweiligen Verfügungsverfahren schneller einen Räumungstitel, auch gegen den Untermieter.

Bei einer Zwangsräumung muss das Eigentum des Mieters nicht mehr kostenaufwendig geräumt und gelagert werden.


Vorsicht beim Altbaukauf

Bestandsimmobilien erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit. Doch beim Kauf sollten Sie auf Schäden (marode Dächer, Feuchtigkeitsschäden, Löcher in Wänden,…) vor Vertragsabschluss achten, denn in den meisten Kaufverträgen ist die normale Sachmangelhaftung ausgeschlossen. Bei zu spät erkannten Schäden müssen dann schwere Geschütze aufgefahren werden. Auch hier gilt, gründlich Prüfen und gegebenenfalls einen Sachverständigen hinzuziehen.

Quelle: Fokus online, 05.04.2012

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energiesparende Sanierung für Einfamilienhäuser lohnt sich

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat in Ihrer aktuelle Studie dargelegt, dass sich die nachhaltige, energetische Sanierung eines stark sanierungsbedüftigen Einfamilienhauses auf den Standard „Effizienzhaus 55" oder „Effizienzhaus 70" bei den derzeitigen Energiekosten langfristig rechnet. Derzeit sind die meisten Eigentümer betreffender Objekte noch sehr zurückhaltend – trotz aufgestockter Fördergelder der KfW.

Quelle: Immobild.de, 26.03.2012

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Wende am Wohnungsmarkt

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Baugenehmigungen deutlich gestiegen – um 20 Prozent gegenüber 2010. Gründe dürften in den unsicheren Finanzmärkten und in den günstigen Zinsen für Immobilienkredite zu finden sein.

Quelle: Fokus online, 15.12.2011

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Wie sind Grundwasserschäden zu vermeiden?

Gebäudeschäden durch Wasser sind nicht nur im Überschwemmungsgebiet der Elbe und ihrer Nebenflüsse möglich, auch im übrigen Stadtgebiet sind durch den schwankenden Grundwasserspiegel Gefährdungspotentiale vorhanden. Das städtische Umweltamt bietet kostenfrei ein Faltblatt mit dem Titel „Grundwasserschäden – Sie können vorbeugen" an, auch im Netz unter www.dresden.de/grundwasser. Die wichtigsten Fragen sind: Wo sind aktuelle Grundwasserstände abrufbar? Wie ist bei einem Anstieg zu handeln? Wie kann der Eigentümer vorbeugen?Das Informationsangebot umfasst die aktuellen Grundwasserstände in einer interaktiven Karte, Hinweise zur Beräumung bei Grundwasseranstieg und Flutung von tieferliegenden Räumen zur Sicherung der Statik im Notfall sowie Optionen bei Einrichtung, Ausstattung, Sanierung und Neubau. So wird davon abgeraten in Gebieten mit erhöhtem Grundwasserspiegel den Keller als Heizungs- und Wohnräume zu nutzen, was mögliche Schäden im Vorfeld minimiert.

Die Untergeschosse sollten leicht und selbstständig beräumbar sein, da die Feuerwehren nur im akuten Notfall helfen darf und auch dann nicht überall gleichzeitig helfen kann.Welche baulichen Maßnahmen für Ihre Immobilie sinnvoll sind, sollte mit einem Bauexperten ermittelt werden, um optimalen Schutz zu erhalten.

(Quelle: http://www.dresden.de/de/02/035/01/2011/11/pm_092.php)

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Neue Trinkwasserverordnung seit 1. November in Kraft

Nach der aktuellen Trinkwasserverordnung sind die Vermieter von Mehrfamilienhäusern verpflichtet jährlich einen Legionellentest durchführen zu lassen, wenn das Trinkwasser zentral erwärmt wird. Betroffen sind insbesondere Anlagen mit einem Speichervolumen von mindestens 400 Litern oder einem Rohrleitungsvolumen, zwischen Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle, von mindestens 3 Liter - bestehende Anlagen müssen umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden, genau wie die Inbetriebnahme neuer Anlagen, bauliche und betriebstechnische Änderungen, Stilllegungen und Eigentümerwechsel.

Die Wasserproben dürfen nur von zugelassenen Trinkwasseruntersuchungsstellen auf Legionellen untersucht werden. Die entstehenden Kosten, sie belaufen sich bei einem Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten auf circa 200 € pro Jahr, können grundsätzlich auf die Mieter umgelegt werden.

Zahlreiche Gesundheitsämter bieten im Internet entsprechende Formulare an. Die unkorrekte, unvollständige oder verspätete Meldung kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Grundsteuereinheitswert: Bewertung besonderer Immobilien im Sachwertverfahren

Ein besonders gestaltetes und ausgestattetes Mietwohngrundstück kann für Zwecke der Grundsteuererhebung statt im Ertragswert- im Sachwertverfahren bewertet werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) klargestellt (Urteil vom 6. Juli 2011, Az. II R 35/10, zur Veröffentlichung in der DWW vorgesehen).

Dabei sind Ein- und Zweifamilienhäuser nach §76 Abs. 1 Nr. 1 BewG prinzipiell nach dem Ertragswertverfahren zu ermitteln, Basis dafür ist die Jahresrohmiete – diese ist regelmäßig zu schätzen. Dafür ist es notwendig, dass nach Art, Lage und Ausstattung vergleichbare vermietete Objekte vorhanden sind. Ist es nicht möglich die ortsüblichen Mieten zu schätzen, wird gemäß § 76 Abs. 3 Nr. 2 das Sachwertverfahren angewandt.

Bei besonderer Gestaltung oder Ausstattung sind, nach ständiger Rechtsprechung, Ein- und Zweifamilienhäuser bei der Einheitsbewertung nach dem Sachwertverfahren zu bewerten, dies ist u.a. bei einer Wohnfläche von mehr als 220 m² der Fall.

(Quelle: Haus & Grund, Magazin des Haus- & Grundeigentümerverbandes Sachsen, S. 28)


Deutscher Bundestag novelliert Betriebskostenverordnung

Der Deutsche Bundestag hat Ende Oktober eine Neue Fassung der Betriebskostenverordnung (BetrKV)verabschiedet. Bisher konnten Vermieter nur die Kosten, die durch Breitbandkabelanschlüsse verursacht wurden, auf die Mieter umlegen – die Kosten für Telefon-Breitbandanschlüsse jedoch nicht. Gemäß der aktuellen Fassung der Betriebskostenverordnung fallen „die Kosten für den Betrieb, die Wartung sowie die monatlichen Entgelte für die Grundversorgung mit Fernsehen und Hörfunk aller leitungsgebundenen Breibandinfrastrukturen unter § 2 Nr. 15 b) BetrKV".

Doch Vorsicht: Ist im Mietvertrag die bisherige Regelung vereinbart, behält diese ihre Gültigkeit! (Quelle: Haus & Grund, Magazin des Haus- und Grundeigentümerverbandes Sachsen, S. 3)


Immobilienkäufer: Energieausweise nur bedingt aussagekräftig

Eine Umfrage von Interhyp und Immobilienscout24 zeigt, dass der Energieausweis von Käufern nur als „bedingt nützlich" eingeschätzt wird. Der Energieausweis spiegelt die Energiekosten der bisherigen Bewohner wider – nicht die tatsächlichen Kosten.

Quelle: Immobilien Zeitung, Rubrik Märkte, 28.11.2011

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Preise für Wohneigentum ziehen weiter an

Der Deutsche Eigentums-Immobilien-Index des ifs Städtebauinstitus stieg 2010 um 2,7 Prozent, wobei die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen deutlich stärker anstiegen, als dies bei Einfamilienhäusern der Fall war. Dabei wird der Unterschied zwischen den Regionen größer.

Gegenüber dem Vorjahr verteuerten sich Immobilien in den alten Bundesländer um 3 Prozent, in den neuen Ländern um 5 Prozent.

In Ostdeutschland stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um im Schnitt um 6,3 Prozent gegenüber 2009, in den alten Bundesländern um 4,2 Prozent. Sinkende Preise konnten nur in Sachsen-Anhalt (-22,5 Prozent) und Bremen (-6,5 Prozent) ermittelt werden.

Bei Einfamlienhäusern weist Sachsen mit 4,4 Prozent bundesweit die dritthöchste Preissteigerung auf, nach Mecklenburg-Vorpommern (+7,2 Prozent) und Brandenburg (+9,3 Prozent). Nur die Hansestadt Hamburg weist in diesem Segment einen Preisrückgang auf (-5,6 Prozent).

Quelle: Sprengnetter Immobilienbewertung NEWS vom 24.11.2011

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